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Schwäbische Zeitung 27.1.2015

70 Jahre nach Auschwitz: Täter und Opfer in der Region

Ravensburg sz
Stein, schweige nicht! Bring die Wahrheit ans Licht. Erst wenn wir wagen, die Wahrheit zu sagen, werden wir leben und sie ertragen.“ So steht es auf einem Gedenkstein im Illmenseer Ortsteil Ruschweiler im Kreis Sigmaringen, einem Dörfchen mit einer Feriensiedlung aus Holzhäuschen und schönem Blick auf den Illmensee. Wovon der Stein reden soll? 1941 wird in Ruschweiler ein polnischer Zwangsarbeiter an einem Baum aufgehängt. Ein Mädchen aus dem Dorf hatte sich in ihn verliebt. Die beiden wurden von jemand anderem aus dem Dorf verraten: „Rassenschande“ hieß das. Das Mädchen kam ins KZ Ravensbrück. 2005, also 64 Jahre später, gehen die Familien der Verratenen und der Verräterin gemeinsam zur Einweihung des Gedenksteins für den polnischen Zwangsarbeiter. Edwin Ernst Weber, Geschäftsführer der Gesellschaft Oberschwaben und Kreisarchivar im Landratsamt in Sigmaringen, hat die bewegende Szene gut in Erinnerung und sagt rückblickend: „Das hat den Ort befriedet. Die Leute haben das gewagt, was auf dem Gedenkstein steht.“
7600 Überlebende
Generaloberst Pawel Kurotschkin ist als Befreier des Konzentrationslagers Auschwitz in die Geschichtsbücher eingegangen. Die 322. Infanteriedivision der 60.Armee der 1.Ukrainischen Front befreite unter seinem Oberbefehl am 27.Januar 1945, vor 70 Jahren, noch 7600 Überlebende. Die Soldaten der Roten Armee fanden außerdem 650 Leichen. Von Anfang 1942 bis Ende 1944 wurden in Auschwitz mehr als eine Million Menschen umgebracht.
Unter ihnen waren 27 Sinti aus Ravensburg, vom kleinen Kind bis zum Greis. Eine Stele in Ravensburg an der St.Jodoks-Kirche erinnert heute an sie. Unter ihnen war auch die 12-jährige Jüdin Käthe Krämer, die von Laupheim aus in den Tod geschickt wurde. Gymnasiasten haben das ergreifende Schicksal des von Geburt an geistig und körperlich behinderten Mädchens im vergangenen Jahr erforscht und bei einer Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht am 9. November an die Öffentlichkeit gebracht.
1942 wurde auch der Laupheimer Friedrich Adler in Auschwitz ermordet. Der 1878 geborene berühmte Jugendstilkünstler, der 1933 seine Kunstprofessur in Hamburg verlor, kehrte noch 1938 von einem Besuch in London nach Deutschland zurück, weil er sich nicht vorstellen konnte, dass ihm etwas geschieht. Sein Leben ist im Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden ausführlich dargestellt. Dass es im verträumten Ruschweiler so lange gedauert hat, mit einem Gedenkstein an den „Rasseschande-Fall“ zu erinnern, das ist „in dieser kleinräumigen, dörflichen Landschaft, in der jeder jeden kennt, meistens so“, sagt der Historiker Weber. Während die Forschung nach den Opfern des nationalsozialistischen Mord-Regimes, an die am heutigen Tag vor allem erinnert wird, auch in Oberschwaben gut vorangekommen ist, war die Täter-Forschung schwieriger – und nicht immer gewollt. Oft hat der pensionierte Geschichtslehrer Wolf-Ulrich Strittmatter gehört, dass es in seiner Stadt Ravensburg nichts zu forschen gebe, weil es „hier doch keine Nazis gegeben habe“.

Blut- und Boden-Theoretiker
Gerade hat er die Arbeit an Aufsätzen über „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ aus Oberschwaben beendet. Er porträtiert etwaHeinz Leonhard, von 1938 bis 1942 Leiter der Landwirtschaftsschule in Ravensburg. Strittmatter beschreibt ihn als „kompromisslos fanatischen Blut- und Boden-Theoretiker und Vordenker der Germanisierung des Ostens“. Oder Paul Reimers, ab 1958 Richter am Landgericht Ravensburg. Im „Dritten Reich“ war Reimers am Berliner Volksgerichtshof an zahlreichen Verfahren mit mehr als 150 Todesurteilen beteiligt.
Auch ein in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen zum Tode verurteilter Massenmörder lebte nach dem Krieg in der Region weiter. Eugen Steimle war als Leiter zweier Sonderkommandos des Sicherheitsdienstes der SS für die Ermordung von mindestens 500 Juden in Russland verantwortlich. Doch Steimles Todesstrafe wurde in eine 20-jährige Haft umgewandelt. Schon 1954 wurde er in Landsberg aus dem Gefängnis entlassen. Steimle, der aus einem streng pietistischen Elternhaus stammte, wurde Lehrer am „Knabeninstitut“ in Wilhelmsdorf, der pietistischen Enklave im katholischen Oberschwaben, und lebte dort unbehelligt bis zu seinem Tode 1981 – nicht weit von Heinrich Hermann, dem Hausvater der Wilhelmsdorfer Taubstummenanstalt während des Nationalsozialismus. Hermann war einer der ganz wenigen in der Diakonie, der aktiv Widerstand gegen die Nazis leistete und – wenn auch vergeblich – versuchte, das Leben der ihm anvertrauten Menschen mit Behinderung zu retten.
Forschung in der Provinz
Wolf-Ulrich Strittmatter nennt einen weiteren Grund, warum gerade die Forschung nach den Tätern und Mitläufern so schwierig war. „Die kleinen Gemeinschaften in Dörfern und Provinzstädtchen wollten nach dem Krieg einfach ihre Ruhe.“ Aber es gelte, die „Lebenslüge, wonach alle angeblich nur Befehlsempfänger waren“, auch heute noch als solche zu benennen. Nein, Gottlob Pfeiffer beispielsweise, NSDAP-Kreisleiter in Wangen im Allgäu, brauchte keinen Befehl von oben, um öffentlich drei Frauen den Kopf rasieren zu lassen, weil sie Verhältnisse mit Zwangsarbeitern hatten. Noch nach 1945 wählten die Wangener ihn in den Gemeinderat ihrer Stadt.
Im Jahr, in dem der fanatische Chef der Landwirtschaftsschule in Ravensburg sein Amt antrat, floh ein anderer Vordenker in letzter Minute aus Ravensburg. Ludwig Erlanger war ein über die Grenzen Oberschwabens hinaus bekannter Landwirt, der auf dem Burach-Hof zwischen Ravensburg und Weingarten ein landwirtschaftliches Vorzeige-Gut betrieb. Die Familie, längst zusammengepfercht in einem Zimmerchen ihres großzügigen Hauses, versuchte alles, um wegzukommen. Jeder Kontinent des Erdballs wurde in Erwägung gezogen. Fanni, Erlangers Frau, erhielt einen Brief aus Palästina: Zypern wäre eine Möglichkeit. Und telegrafierte am nächsten Morgen zurück: „Cypern einverstanden einleiten.“ Doch die Familie landete schließlich glücklich in Israel.
Schüleraustausch mit Israel
Ursula und Werner Wolf, beide pensionierte Lehrer für katholische Theologie und Deutsch, sind sich sicher: Ihr Leben hätte eine andere Wendung genommen, wenn sie nicht mit der Geschichte der Erlangers in Berührung gekommen wären. Heute sind sie im Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Begegnung in Oberschwaben. Sie begründeten 1991 den Schüleraustausch zwischen den zwei Gymnasien in Ravensburg und Weingarten, an denen sie lehren, und einer Schule in Nahariya – dort, wo ihr Freund Pinchas Erlanger, der Sohn des 1938 geflüchteten Ludwig, bis zu seinem Tod 2007 lebte.
Auch politisch Unangepasste aus der Region endeten in den Konzentrationslagern. Joachim Brunner, gelernter Dreher, der bis 1943 in Weingarten lebte, hatte schon 1919 für die SPD bei den Gemeinderatswahlen kandidiert. Er wurde 1943 verhaftet und überlebte in mehreren Konzentrationslagern noch beinahe zwei Jahre, ehe er 1945 angeblich an „Kreislaufschwäche“ im KZ Mauthausen starb. Sein Fall ist wie der vieler anderer Opfer zwischen Ulm und Bodensee dank der Tätigkeit des Denkstättenkuratoriums „NS-Dokumentation Oberschwaben“ dem Vergessen entrissen. Auf fünf oberschwäbischen Erinnerungswegen begegnet man „menschlichen Abgründen, menschlicher Größe sowie der Unersetzbarkeit und Würde des Gewissens und derer, die bis in den Tod ihm zu folgen bereit waren“.


Schwäbische Zeuitung Biberach 26.03.2015 (Aktualisiert 17:14 Uhr)
Günter Vogel
„Niemand war immun gegen diese Ideologie“

Biberach sz Der vierte Band aus der Reihe „Täter, Helfer, Trittbrettfahrer“ ist im Museum Biberach vorgestellt worden. Er stellt Biografien von NS-Belasteten aus Oberschwaben vor, auch aus Biberach. Der erste Band dieser Reihe ist 2010 erschienen, nach Abschluss soll sie zehn Bände umfassen und dann ganz Baden-Württemberg abdecken.
Kulturdezernent Jörg Riedlbauer erinnerte in seiner Begrüßung daran, wie nach 1945 eine mühevolle Aufarbeitung der zurückliegenden Schreckenszeit begann: aufhören – aufatmen – aufräumen – erinnern. Riedlbauer: „Manche tun sich bis heute, 70 Jahre nach Kriegsende, schwer damit.“ Nach dem Ersten Weltkrieg waren die jungen Männer ohne Perspektive, und viele ließen sich verleiten, sich dieser alles versprechenden Gegenwart anzuschließen: „Eine differenzierte Erinnerungskultur ist nach wie vor sehr notwendig.“
Herausgeber Wolfgang Proske sprach über die Wichtigkeit des Mäzenatentums für eine derartige groß angelegte und kostenintensive Initiative, dankte Veit Feger aus Ehingen für seine Unterstützung. Proske wird mit Meinungen konfrontiert wie: „Schon wieder, wann endlich ist Schluss mit solchen Debatten?“ Er spricht aber auch von moderater und intellektueller Aufnahme seiner Arbeit. Proskes Stichwort ist „Täterforschung“, und „die Aufarbeitung auch auf regionaler Ebene steht praktisch erst am Anfang." Grundsätzliche Erkenntnisse und Stichworte aus dieser Täterforschung seien „Ubiquität“ – sie sind überall anzutreffen – , „Bloodlands“ –blutige Eroberungsfeldzüge –, „Volksgemeinschaft“ – Zentralbegriff der Ideologie des „Herrenmenschentums“ –, und „Kameradschaft“. Proske schätzt mindestens 500000 Täter: „Es gab keine nazifreien Zonen, niemand war immun gegenüber dieser Ideologie.“
Möglichst nur Archivmaterial
Proske schildert das Vorgehen für diese Forschungen, und dass man möglichst nur auf Archivmaterial zurückgreifen wollte. „Bei Zeitzeugen lässt wegen ihres Alters natürlicherweise das Erinnerungsvermögen nach; Wahrnehmungen verändern sich.“
Er stellte eine interessante, von ihm entwickelte Grafik vor, in der er den Grad der Verstrickung aufzeigte vom naiven Wegschauen über verbale Zustimmungen, Handlungsabstufungen bis zum unmenschlichen Befehlsgeber vom Schlage Himmler und Heydrich. Proske nannte als Beispiel für einen Täter aus nächster regionaler Nähe August Schlachter, in Barabein geborener Architekt, seit 1933 Mitglied der NSDAP und der SS, Gründungsbaumeister in Auschwitz und Bauleiter in den KZ Natzweiler-Struthof und Mittelbau-Dora bei Nordhausen. Ab 1953 war er freier Architekt in Biberach.
Museumsleiter Frank Brunecker hat in dem vorgestellten Buch Beiträge zu drei weiteren hiesigen aktiven Nazis geschrieben und stellte sie bei der Präsentation kurz vor: Erhard Bruder, Biberacher NS-Multifunktionär, ab 1954 städtischer Kultur- und Verkehrsreferent, Vorsitzender des Kunst- und Altertumsvereins, Dr. Fritz Schroedter, seit 1930 in der NSDAP, ab 1933 NS-Fraktionsführer im Biberacher Gemeinderat, war 1934 bis 1944 an Zwangssterilisierungen beteiligt, ebenso am Euthanasieprogramm, durch das in Grafeneck mehr als 10000 Menschen, darunter 14 Biberacher, ermordet wurden. Ab 1949 war er in Biberach ein sehr beliebter niedergelassener Arzt. Volkswirt Dr. Gustav Schlotterer schließlich machte als Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium Karriere, sorgte für die Versorgung der Wehrmacht bei ihrem Russland-Feldzug. Er war der klassische akademische Nazi-Technokrat.
Brunecker berichtete dann über Partnerschaften des Museums mit Schulen, im Rahmen derer auch über diese schrecklichen zwölf Jahre aufgeklärt werde. Jörg Riedlbauer bekräftigte das, sprach von einem „Netzwerk der Kultur“ mit Theater, Musik, Literatur, mit dem die Erinnerung an die damalige Zeit gepflegt und wach gehalten werde.

Schwäbische Zeitung
Kultur 24.03.2015
Barbara Miller
Die Mörder blieben unter uns
Buch über NS-Belastete aus Oberschwaben erschienen
„Täter Helfer Trittbrettfahrer“ Band 4
sz
Ravensburg sz 70 Jahre ist es her, dass mit dem Zweiten Weltkrieg auch die Herrschaft des Nationalsozialismus zu Ende ging. Doch 1945 sind nicht plötzlich alle Nationalsozialisten vom Erdboden verschwunden. Das Projekt „Täter Helfer Trittbrettfahrer“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Forschung nach den Tätern zu regionalisieren und zu fragen: Wer waren die Leute, die zum Beispiel in Wangen oder Biberach während des Nationalsozialismus eine führende Rolle im gespielt haben? Was ist mit ihnen nach dem Krieg passiert?

Es sind nicht nur Historiker, die in Archive ausströmen, sondern auch Journalisten oder Sozialwissenschaftler und vor allem Lehrer. Drei Bände der Reihe „Täter Helfer Trittbrettfahrer“ über die Ostalb, Ulm und Ostwürttemberg sind schon erschienen. Gestern hat der Initiator des Projekts, der promovierte Sozialwissenschaftler und Lehrer Wolfgang Proske, im Kreisarchivamt in Ravensburg den vierten Band vorgestellt. Es geht um „NS-Belastete aus Oberschwaben“.
Diese lokalgeschichtliche Täter-forschung geht auf eine Privatinitiative zurück. Sie wird aber unterstützt von Stadt- und Kreisarchiven, Landratsämtern, der Gesellschaft Oberschwaben und der Verlegerfamilie Feger in Ehingen.
Wider das Verdrängen
Täter, Helfer, Trittbrettfahrer gab es in allen Abstufungen in Oberschwaben, auch wenn sich die Region aufgrund der starken katholischen Prägung gerne der Resistenz gegenüber dem Nationalsozialismus rühmt. Hier war es wie anderswo: Nach einer Schamfrist kehrten viele von denen, die das nationalsozialistische System organisiert und aktiv unterstützt hatten, wieder in Ämter und Stellungen zurück. Verdrängen war angesagt, nachfragen unerwünscht. Nicht wenige Historiker oder Journalisten, die die NS-Geschichte lokal aufarbeiten wollten, stießen lange Zeit auf erhebliche Widerstände.
Heute gibt es kaum mehr überlebende Täter. Und auch das Netzwerk, das über viele Jahrzehnte mancherorts allzu intensive Nachfragen verhindert hatte, scheint nicht mehr zu funktionieren. Die Sperrzeiten für viele Archivalien laufen aus. Durch die Wiedervereinigung und den Wegfall des Eisernen Vorhangs stehen neue Quellenbestände zur Verfügung. Es ist also höchste Zeit, jetzt endlich auch lokal und regional die Fragen zu stellen, die erst ein Gesamtbild des brutalen NS-Systems ergeben können.
Interessant ist dabei nicht nur, was die Funktionsträger von 1933 bis 1945, sondern vor allem auch, was sie danach gemacht haben. Die Biografien aus Oberschwaben liefern erschütternde Beispiele für die gescheiterte Entnazifizierung.
Die Wahrheit vertuschen
Da erfährt man von einem Juristen, der aktiv bei der „Germanisierung“ des Warthegaus mitgewirkt hat und 1955 wieder als Richter am Landgericht Ravensburg eingestellt wird. Oder von einem, der für die NSDAP als überzeugter „Gau- und Reichsredner“ Propaganda macht und als Leiter des noblen Ravensburger Spohn-Gymnasiums stolz auf seine „judenfreie Schule“ ist und dann von der Spruchkammer als „Mitläufer“ eingestuft wird. Oder man schüttelt den Kopf über den Juristen, der als Reichsanwalt an Freislers Volksgerichtshof Karriere gemacht hat, sich nach dem Krieg dreist als „Widerstandskämpfer“ verkaufen konnte und nach seiner Pensionierung als Landgerichtsdirektor in Ravensburg auch noch Vorsitzender im Prüfungsausschuss für Kriegsdienstverweigerer wurde. Es sind Biografien ganz normaler Bürger, die zu willigen Vollstreckern exzessiver Gewalt wurden.
Vorarbeiten für die Wisssenschaft
Wolfgang Proske hat für den Oberschwaben-Band überwiegend auf erfahrene Historiker, Lehrer und Journalisten zurückgreifen können – von Wolf-Ulrich Strittmatter über den Biberacher Museumsleiter Frank Brunecker bis zum ehemaligen SZ-Redakteur Rudi Schönfeld. Die Initiative ist aber grundsätzlich für alle Interessierten mit historischem Wissen offen. Denn die im Privatverlag „Kugelberg“ veröffentlichte Reihe versteht sich nicht als historisches Fachkompendium, sondern als Stoffsammlung, aus der wissenschaftliche Publikationen erst entstehen sollen. Für Geschichtsstudenten jedenfalls bieten die vorliegenden Bände schon jede Menge Anknüpfungspunkte, auch durch die ausführlichen Quellenangaben.

 

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